Alumni Interview: Lejda Toçi, MSc

Heute im Gespräch mit Lejda Toçi, einer Alumna des MSc Environmental Technology & International Affairs (Class 2014-2016). Sie ist heutzutage als Crime Prevention and Criminal Justice Officer im United Nations Office on Drugs and Crime in Wien tätig.

Lejda Toçi

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Warum haben Sie den ETIA-Masterstudiengang an der TU Wien gewählt?
Ich suchte nach einem geeigneten Aufbaustudiengang, der meinen naturwissenschaftlichen Hintergrund mit meiner Leidenschaft für Diplomatie verbindet. Das ETIA-Programm bot nicht nur einen Lehrplan, der das Beste aus beiden Welten vereint, sondern ermöglichte mir auch, eine Karriere in den mir sehr am Herzen liegenden Umweltfragen zu starten sowie mehr Zeit in einer wundervollen Stadt wie Wien zu verbringen.


Welchen Rat möchten Sie neuen potenziellen Studierenden für den MSc ETIA geben - was sollten sie wissen?
Das MSc ETIA-Programm ist nicht nur aus akademischer Sicht eine wunderbare Erfahrung. Es ist daher wichtig, alles zu nutzen, was das Leben an der DA und der TU zu bieten hat, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hörsäle, einschließlich gesellschaftlicher Veranstaltungen, Networking und Teil einer ganz besonderen Gemeinschaft in Wien zu sein, welche neue Möglichkeiten bietet und für eine Karriere in der Diplomatie motiviert.


Wie haben Sie persönlich von dem Programm profitiert? (Vernetzung, Kontakte)
Ich denke, der MSc ETIA bietet sehr wertvolles Fachwissen zur Grauzone zwischen Wissenschaft und Diplomatie, die in der heutigen Welt zunehmend eine Herausforderung darstellt. Die erlangte Fähigkeit, die heutigen Umweltherausforderungen wie die Klimakrise, den raschen Verlust der biologischen Vielfalt usw. auf wissenschaftlicher Ebene zu verstehen und sie gleichzeitig in den sehr komplexen Kontext der internationalen Beziehungen zu stellen, hat mir sehr geholfen als wertvolles Kapital für meine Karriere in der multilateralen Diplomatie.


Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an das Programm denken? Was waren die Highlights?
Das Highlight des Programms ist das starke Gemeinschaftsgefühl während der zwei Jahre. Die Studierenden sind exzellente Fachleute aus der ganzen Welt, von denen man lernen und mit ihnen beruflich wachsen, Erinnerungen für viele Jahre sammeln und Freundschaften schließen kann, die weit über die zwei Studienjahre hinausgehen.
 

Was war das Thema Ihrer Masterarbeit? Welche Erkenntnisse haben Sie aus der Forschung gewonnen?
Meine Masterarbeit befasste sich mit "Abwasserwiederverwendung auf internationaler Ebene. Anwendung und damit verbundene Gesetzgebung zu Qualitätsanforderungen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster". Die durchgeführten Untersuchungen gaben mir einen guten Einblick in den Gesamtstatus der Wasserverfügbarkeit in der Welt und die verschiedenen Arten der Trinkwassergewinnung auf Basis dieser Verfügbarkeit und sowie der technologischen Entwicklung und den damit verbundenen rechtlichen Aspekten. Es war auch ein gutes Beispiel für die Untersuchung eines Bereichs, der technisch-wissenschaftliche Kenntnisse erfordert, aber die Berücksichtigung anderer sozialer, wirtschaftlicher, rechtlicher und sicherheitstechnischer Aspekte einbezieht. Zu dieser Zeit hatte ich das Glück, meine Forschungsergebnisse in einer EU-weiten wissenschaftlichen Initiative zum Thema Wasserrecycling zu präsentieren und einzubeziehen, was mich weiter motivierte und die unmittelbare Relevanz und den praktischen Wert meiner Arbeit demonstrierte.


Was sind Ihre Karrierepläne für die nächsten 3-5 Jahre?
Ich hoffe, dass ich in einem Bereich weiterarbeiten kann, für den ich eine Passion habe, wie zum Beispiel Umweltkriminalität, und hoffentlich dazu beitragen kann, Lösungen zu finden und Richtlinien voranzutreiben, die uns helfen, die Welt und die natürlichen Ressourcen für kommende Generationen zu retten.


Erfahren Sie mehr über den MSc ETIA: http://etia.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster/