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Virtuelle Paneldiskussion: Zukunft der Mobilität

E-Car

Die Mobilität befindet sich derzeit in einem grundlegenden Wandel. Mit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung wachsen der Wunsch und die Nachfrage nach sauberen, sicheren und komfortablen Mobilitätslösungen rasant. Die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen, wie z. B. der Entwicklung von emissionsfreien Antriebssystemen, vernetzten Autos, autonomen Fahrsystemen und anderen. Zudem beeinflusst dieser Wandel die Wertschöpfungskette der Automobil- und Zulieferindustrie stark. Da ein Großteil der Wertschöpfung von der Zulieferindustrie erbracht wird, muss diese neue Strategien finden, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Um die aktuelle Situation und zukünftige Trends in der Automobilindustrie zu diskutieren und wie sich die Mobilitätsbranchen auf die Veränderungsprozesse in der Zukunft der Mobilität vorbereiten müssen, fand am 3. März 2021 ein Online-Expertengespräch statt. Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten unsere Podiumsteilnehmer Prof. Wilfried Sihn (TU Wien, Lehrgangsleiter des MBA Automotive Industry), Prof. Sebastian Schlund (TU Wien & Fraunhofer Austria, Lehrgangsleiter des MBA Mobility Transformation) und Dr. Sandra Stein (Fraunhofer Austria, Lehrgangsleiter des MBA Mobility Transformation) über die Zukunft der Mobilität, das Auto der Zukunft und die zukünftigen Geschäftsmodelle in Mobilitätsdienstleistungen und der Automobilbranche.

Prof. Sihn erwähnte, dass es schwierig ist, zu prognostizieren, wie die Mobilität im Jahr 2050 aussehen wird. Aber es wird verschiedene Arten von "Autos" geben, wie z.B. autonom fahrende Autos oder Systeme werden in Zukunft verfügbar sein. Die Mobilitätssysteme und -möglichkeiten werden davon abhängen, wo sich die Menschen aufhalten, wie z.B. in einer Megastadt oder in einer eher ländlichen Gegend oder einem kleinen Dorf. Aus diesem Grund wird es keine einheitliche Lösung für die zukünftige Mobilität geben. Sicherlich wird es große Veränderungen in der Automobil- und Zulieferindustrie geben. Prof. Schlund sprach darüber, dass die wichtigsten Fragen die Bedürfnisse und Aktivitäten der Menschen und Gesellschaften in der Zukunft sind. Um Lösungen für die zukünftige Mobilität zu finden, sollte der Wandel der persönlichen und gesellschaftlichen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Dr. Stein nannte zwei verschiedene Wege, die es zu gehen gilt: zum einen Technologiewandel, der weitere Veränderungen in den Mobilitätslösungen bewirken wird, aber auch einen Bewusstseinswandel der Akteure im Mobilitätssektor. Wenn wir ins Jahr 2050 blicken, wäre der Wunsch eine klimaneutrale, vernetzte und automatisierte Mobilität zu sehen. Die Mobilität der Zukunft, so die Diskussionsteilnehmer, wird nicht mehr zwischen Personen- und Güterverkehr unterscheiden. In weiteren Diskussionen ging es um die klimaneutralen Energieerzeugungssysteme, den Kostenvorteil des Sharing-Systems, neue Player wie Google, Amazon, neue Geschäftsmodelle zur Vorhersage des Verhaltens der Menschen, digitale Infrastruktur und anderes. Aus dem Publikum gab es viele Fragen, die beantwortet wurden, z.B. der Vergleich zwischen chinesischer und europäischer E-Mobility-Situation.

All diese aktuellen Fragen werden auch in unseren beiden MBA-Programmen mit den Schwerpunkten Mobilität und Automobilwirtschaft behandelt.

Der MBA Automotive Industry ist ein einzigartiges MBA-Programm für die Automobil- und Zulieferindustrie mit dem Fokus auf die Bereiche Produktion, Logistik und Industrie 4.0 in der Automobilbranche.
Programmstart:  7. Juni 2021
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: http://www.tuwien.ac.at/mba/automotive, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Der MBA Mobility Transformation ist ein brandneues MBA-Programm zur Gestaltung des Weges zur emissionsfreien Mobilität bis 2050.
Programmstart: 27. Mai 2021
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: https://www.tuwien.ac.at/mba/mobility, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster