28. February 2011

TeilnehmerInnen wagen sich in die „Höhle des Löwen“


Foto: Robert Wehdorn-Roithmayr (c)

Eine Exkursion brachte die TeilnehmerInnen des laufenden Membrane Lightweight Structures Lehrgangs an einen für einen Universitätslehrgang etwas ungewöhnlichen Ort: zum Löwengehege in den Tierpark Schönbrunn.


Das Löwengehege und der historische Eingang  "Wolfskassa" in den Tiergarten Schönbrunn liegen an der großen barocken Achse, die diagonal vom Frühstückspavillon des Kaisers zum Schloß Schönbrunn führt. Der Baubestand geht auf die Erweiterung des Tiergartens im 19. Jahrhundert zurück, ein Großteil der Bauten entstand sogar erst in den Jahren nach 1930.

Dort wurde von Wehdorn Architekten im Jahr 2002 eine Stahlkonstruktion für das Löwengehege geplant, die sowohl architektonisch, als auch konstruktionstechnisch eine Herausforderung darstellte. Das Gehege der Berberlöwen ist ca. 700m2 groß, wobei bei der Revitalisierung denkmalgeschützte Elemente mit moderner Seil- und Netztechnologie verbunden wurden.
Das Drahtseilnetz hat durch die Verwendung von zwei Pylonen ein zeltähnliches Aussehen; insgesamt überspannen ca. 1.100 m2 Edelstahlseilnetz die künstlichen Felsen im Löwengehege und die gesamte Außenanlage. Die Membrankonstruktion zum Löwengehege wurde mittels Formfinder entwickelt - der Umgang mit dieser Software wird auch im Lehrgang vermittelt.


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