26. July 2012

Architektur ist Kommunikation & Abenteuer

Das sagte eine Studentin aus vollstem Herzen bei der Abschlusspräsentation des Durchführungsprojekts Althauserhaltung beim Lehrgang „Immobilienwirtschaft & Liegenschaftsmanagement“.


Studierende bei der Präsentation des Durchführungsprojektes

24 Studierende der Class 2010-2012 des Universitätslehrgangs „Immobilienwirtschaft & Liegenschaftsmanagement“ präsentierten Ende Juni ihre Abschlussarbeiten zum Durchführungsprojekt, an dem sie zuvor zwei Semester lang in Kleingruppen gearbeitet hatten. Die Gruppen simulierten ein Althaussanierungsverfahren und erstellten ein finanzielles, rechtliches und technisches Sanierungskonzept. Es standen zwei Objekte zur Verfügung: eines in der Hernalser Hauptstraße und eines in der Hildebrandgasse. Als Gäste waren die „echten“ MandantInnen eingeladen.

Die Studierenden lieferten ein Feuerwerk an innovativen Ideen – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Eine Gruppe schaltete mittels Videoeinspielung zur „Außenstelle Hildebrandgasse“ und „sprengte“ vor den Augen der Mandantin deren Immobilie in die Luft, um anschließend den Neubau der Immobilie als Entwicklungskonzept anzubieten. (Anmerkung: Selbstverständlich handelte es sich nur um einen harmlosen Feuerwerkskörper.) Die Mandantin hat sich jedoch sehr schnell wieder von ihrem Schrecken erholt und klatschte am Ende der Präsentation laut Beifall.

Auch die anderen Gruppen präsentierten ihre Konzepte mit vollem Einsatz. Die Vorgabe von Mag. Malloth, der die Studierenden beim Durchführungsprojekt betreute, lautete: „Ich will mir keine fade Powerpoint-Präsentation anschauen müssen.“ Diese Vorgabe wurde von allen Gruppen berücksichtigt - die Art der Präsentationen ließ tatsächlich keine Wünsche offen. Es wurden u.a. Rollenspiele gespielt, Verkaufsgespräche nachgestellt und professionelle Poster gestaltet. Eine Gruppe betrat als Baumeister - verkleidet mit Baustellenhelmen - das Podium.

Herr Mag. Malloth war von allen Präsentationen hellauf begeistert und lobte den Einfallsreichtum der Gruppen und die hervorragende Umsetzung der Konzepte in den Präsentationen. Alles in allem ein kurzweiliger Abend, den nicht nur die erschreckte Mandantin in Erinnerung behalten wird. Anschließend fand der Abend in den Räumlichkeiten der Kanzlei Stingl (unter dem Seminarraum liegt ein Weinkeller) einen gemütlichen Ausklang.

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