31. January 2013

Exkursion zu österreichischen High Tech Firmen in Oberösterreich

Professional MBA Automotive Industry Nach dem erfolgreichen Programmstart im Oktober 2012 fand die erste Exkursion zu österreichischen High Tech Firmen in Oberösterreich statt.


Immer mehr Plastikteile werden in einem Fahrzeug eingebaut, wie zum Beispiel, Verkleidungen, Innenteile, Außenteile, und andere. Daher spielt die Herstellung von hochqualitativen Plastikteilen eine große Bedeutung. Die österreichische Firma ENGEL ist  Weltmarktführer im Bereich der Spritzgießtechnik und der Herstellung von Maschinen. ENGEL produziert eine kleine Maschine mit einer Schließkraft bis zu 5,000 KN (was ist KN?) und eine größere Maschine mit einer Schließkraft von bis zu 55,000 KN, sowie Roboter undAutomatisierungssysteme weltweit  in acht verschiedenen Werken. Zusätzlich bietet ENGEL die Lösungen und Technologien an Metallteile durch  Plastikteile zu ersetzen.

Die Teilnehmer besuchten das Werk in St Valentin wo eine größere Maschine mit einer Schließkraft von bis zu 55,000 KN produziert wird. Während des Rundgangs konnten die Teilnehmer einen guten Überblick über die Spritzgießtechnik und Spritzgießmaschinen bekommen.

Rosenbauer International AG ist weltweit der führende Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen, erweiterten Komponenten für die Brandbekämpfung und Brandschutz & Sicherheit. Eine der großen Stärken des Unternehmens ist, dass nur die Firma Rosenbauer verschiedene bzw. unterschiedliche Löschfahrzeuge und Geräte nach europäischen sowie US-Normen bauen kann. Im Dezember 2011 erhielt Rosenbauer einen großen Auftrag aus Saudi-Arabien. Für die Modernisierung und den Ausbau der Feuerwehr wird Rosenbauer 1125 Fahrzeuge unterschiedlicher Typen liefern. Parallel erweitert das Unternehmen den Markt stark in Russland. Eines ihrer jüngsten Produkte ist das Rettungstreppenfahrzeug, deren operativen Höhen sich für alle Flugzeuge, inklusive Airbus 380, eignen.

Der CFO (Chief Financial Officer) von Rosenbauer gab einen Überblick über das Unternehmen und die finanzielle Lage der Firma. Die Stärken der Firma sind Einbindung der MitarbeiterInnen für die Innovationsprozesse, Produktion in drei Kontinenten, Technologieinnovation fortgeschrittener Konstruktionen und die funktionelle ergonomische Produktgestaltung. Während der Tour durch die Produktionshalle konnten die TeilnehmerInnen detaillierte Einblicke in die Produktion von Feuerwehrfahrzeugen und –geräten gewinnen.

Das nächste Programm startet am 10. Oktober 2013.

Weitere Informationen über das Programm, dessen Inhalt und der Vortragenden finden Sie unter automotive.tuwien.ac.at

Die Entwicklung von Professional MBA Automotive Industry ist von Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERDF) und EU Förderprogramm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit SLOWAKEI – ÖSTERREICH 2007-2013 unterstützt.


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