04. June 2013

Career Spotlight: Thomas Stabauer


Thomas Stabauer

Heute im Gespräch: Thomas Stabauer, MEng (Sales Manager, Lenzing Plastics GmbH Österreich), Absolvent Class 2010 - 2012

Warum haben Sie sich für den Masterlehrgang an der TU Wien entschieden?
In dieser Form wurde ein deratiger Masterlehrgang erstmalig angeboten und das machte diesen Lehrgang besonders. Da ich mich bereits seit Jahren mit der textilen Architektur beschäftige war dieser Masterlehrgang eine ausgezeichnete Möglichkeit, mein Wissen zu erweitern. Die Eventualität sich mit Personen, welche aus den verschiedensten Bereichen der textilen Architektur kommen auszutauschen und das auf internationaler Ebene, war ebenso eine Motivation für die Teilnahme.

Was würden Sie neuen Studieninteressenten für den Masterlehrgang mitgeben wollen – was sollten diese wissen?
Sie sollten wissen, dass dieser Lehrgang etwas ganz spezielles ist und die Möglichkeit geboten wird sich ständig auszutauschen. Während den Präsenzzeiten ist ein weitreichendes Wissen abrufbar welches die Studieninteressenten jederzeit abrufen können. Dieses Wissen kommt nicht nur von den Vortragenden sondern ebenso von den Studierenden. Was man daraus macht ist den einzelnen Studierenden überlassen aber eine deratige    Möglichkeit findet man nicht alle Tage. Dieser sehr junge Masterlehrgang kann und wird sich bestimmt weiter etablieren und das ist genauso von den Studierenden abhängig.

Haben Sie bereits während des Studiums Kontakte für Ihre weitere Karriere knüpfen können bzw. nützliche Impulse erfahren?
Während des Studiums hatte ich die Möglichkeit sehr gute Kontakte zu knüpfen, sodass ich mein Netzwerk erweitern konnte. Aufgrund der Tatsache, dass sich jede einzelne Person, die diesen Masterlehrgang besucht hat, sich mit der textilen Architektur auseinandersetzt war jeder Kontakt hilfreich. Die Studierenden wurden unter anderem auch so gewählt, dass ein breites Wissenspektrum vorhanden war und jeder konnte seine eigenen Erfahrungen einfließen lassen und dadurch hat die ganze Gruppe profitiert.

Was hat sich seit Ihrem Studienbeginn beruflich verändert? Wie ist Ihnen die Ausbildung (topaktuelles Wissen, Fertigkeiten, Netzwerken) dabei behilflich, Ihre Karriereziele zu erreichen? Welche konkreten Entwicklungsmöglichkeiten (Beförderungen, Kompetenzen, etc.) ergaben sich daraus?
Hinsichtlich der weitreichenden Wissensvermittlung, innerhalb des Lehrganges, wurde es mir erleichtert gewisse Abläufe besser zu verstehen. Da die textile Architektur eine sehr komplexe Thematik darstellt und ich in meiner Tätigkeiten mit Personen aus dem unterschiedlichsten Umfeld zu tun habe kann ich gewisse Ansätze besser nachvollziehen. Meine persönliche Kompetenz konnte ich während des Studiums dementsprechend erweitern was mir in meiner täglichen Arbeit sehr weiterhilft. Auf das neu gewonnene Netzwerk habe ich auch bereits zurückgegriffen oder einzelne Unternehmen weiterempfohlen.

Wie haben Sie persönlich vom Lehrgang profitiert?
Jede Weiterbildung ist eine persönliche Bereicherung und dieser Masterlehrgang hat es mir ermöglicht neue, sehr interessante, Menschen kennen zu lernen. Einige Personen werden mich mit Sicherheit weiterhin begleiten.

Was war Ihr witzigstes Erlebnis während Ihrer MLS-Studienzeit?
Es gab sehr viele interessante und witzige Momente, sodass es schwer ist hier ein einziges Erlebnis hervor zu heben. Was für mich sehr interessant war ist, wie wir als Studierenden während dieser Zeit zu einem Team zusammen gewachsen sind und dasselbe Ziel verfolgten.

Welche beruflichen Pläne haben Sie für die nächsten 3-5 Jahre?
Mein neu gewonnes Wissen in meiner Tätigkeit einzusetzen, sodass wir im Unternehmen kontinuierlich wachsen können. Ich möchte unsere Anwendungen in der textilen Architektur weiter ausbauen und am Markt festigen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Da wir Produktbezogen eher im preissensibleren Bereich und, für die textile Architektur, neuem Produkt am Markt sind, haben wir immer dementsprechenden Herausforderungen zu bewältigen. Der Markt entwickelt sich ebenso stetig weiter und stellt an uns immer wieder vor neuen Anforderungen denen wir nach besten Wissen und Gewissen gerecht werden wollen. Gerade diese Herausforderungen machen meine Position interessant und abwechslungsreich.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Es gibt viele Personen mit denen ich gerne meine Mittagspause verbringen möchte. Mich faszinieren Menschen die aus eigener Kraft etwas erreicht haben.
Wenn ich mich entscheiden müsste wäre das wohl Albert Einstein.

(Interview vom 17.05.2013)

 


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