31. July 2013

Career Spotlight: Manfred Klinglmair


Heute im Gespräch mit: Manfred Klinglmair, BA MSc (Doktoratsstudium DTU – Danmarks Tekniske Universitet), Alumnus Class 2007-2009

 

Warum haben Sie sich für den Masterlehrgang ETIA an der TU Wien entschieden?
Mit meinem sozial/politikwissenschaftlichen Background schien das Programm eine Art natürliche Verbindung zwischen Recht, Wirtschaft und Humanwissenschaften zur “harten” Naturwissenschaft der Umwelttechnik bilden. Diese Erwartungen haben sich absolut erfüllt. Obwohl der Lehrgang keineswegs ein Ersatz für einen vollen Technik- oder Rechtsabschluss ist, ermöglicht er es den AbsolventInnen, ihrer beruflichen Entwicklung genau die richtige Wende zu geben in eine Richtung, die sonst schwierig zu nehmen gewesen wäre.

Inwiefern war der Masterlehrgang ETIA für Ihre Karriereplanung ausschlaggebend?
Er öffnete mir eine ganz neue Perspektive, sodaß ich gerade dabei bin, ein umwelttechnisches PhD in Dänemark anzustreben, nachdem ich ein Praktikum am Joint Research Centre der EU in Italien absolviert hatte.

Was würden Sie neuen Studieninteressenten für den Masterlehrgang mitgeben wollen – was sollten diese wissen?
Fürchtet Euch nicht vor Fächern von denen ihr vorher noch nie gehört habt, sei es im ersten Studienjahr an der Diplomatischen Akademie oder im zweiten an der TU Wien. Jeder hat seine blinden Flecken wenn er ein Studium beginnt, schwierige Themen zu umgehen zu versuchen bringt einen nicht weiter. Ich habe bemerkt, daß ich im Laufe der Zeit immer weniger Angst hatte Fragen zu stellen.

Was war Ihr witzigstes Erlebnis/ein Highlight Ihrer ETIA Studienzeit?
Letztlich ist es doch eine recht kleine Teilnehmer-Gruppe, auch wenn es seit meinem Abschluss die Teilnehmerzahl gestiegen ist. Das gilt für die Akademie und die TU Wien. Es entwickelt sich eine Art von Kameradschaft, die man in einem größeren Setting kaum finden würde. Das schafft eine sehr unterstützende Atmosphäre, die den intensive Studienplan entschärft ohne die Unterrichtsqualität zu beeinträchtigen.
Und die vielen spannenden Vorträge von bekannten Persönlichkeiten an der Diplomatischen Akademie. Plus Konferenzen. Plus Parties, natürlich.

In 10 Jahren werde ich …
Ich hoffe, ich werde in einem forschungsnahen Bereich weiterarbeiten.

(Interview vom 29. Juli 2013)


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