05. September 2013

Career Spotlight: Staffan Schartner

Heute im Gepräch mit Staffan Schartner, MSc (omniplan, Stockholm) Alumnus Klasse 1999-2000

Beschreiben Sie ihre derzeitige Position und wie Sie zu diesem Job gekommen sind
Seit 2005 bin ich einer der drei Gründer von „omniplan“. Wir planen Gebäude, verwalten Projektentwicklungen sowie auch Bauprozesse. Wie auch bei vielen anderen Beratern üblich, variiert die Größe unserer Firma ständig. Normalerweise sind bei unserer Firma mit Sitz in Stockholm, Schweden etwa 6-12 Personen beschäftigt. Im Moment verweile ich selbst in Wien, da ich die Schwedische Botschaft im Namen der „National Property Board Sweden“ verwalte.

Können Sie den Lehrgang in drei Sätzen beschreiben?
Das Engineering Management Programm ist sehr präzise. Eine ganze Reihe an exzellenter Literatur muss in relativ kurzer Zeit beherrscht werden, was wiederum sehr hart ist, wenn man nebenher Familie und Job unter einen Hut bringen muss. Die Literatur sowie auch die Vorträge lohnen sich enorm und öffnen viele interessante Türen.

Was hat Ihnen der Lehrgang persönlich gebracht?
Ich finde es ist immer schwer zu sagen, wann und inwiefern ich von einer spezifischen Ausbildung profitiert habe. Oft habe ich das Gefühl, dass das Verstehen eines spezifischen Bereichs mehr wert ist, als den Bereich tatsächlich ausüben zu können. Für mich ist es von großer Bedeutung, dass ich die Theorie hinter einer mathematischen Entscheidung, einer Statistik oder einem organisatorischen Verhalten verstehe.

Welche Erinnerungen haben Sie, wenn Sie an den Universitätslehrgang denken?
Ich muss zugeben, dass ich aufgrund meiner nicht mathematischen Ausbildung einige Schwierigkeiten hatte, in einigen Mathematik-orientierten Teilen des Lehrgangs mitzuhalten. Um den größten Nutzen aus dem Programm mitzunehmen, würdw ich zukünftigen Studierenden raten, in einer Produktionsunternehmen tätig zu sein. Wenn man diese Voraussetzung nicht erfüllt, bin ich dennoch absolut davon überzeugt, dass man ein exzellentes Verständnis  für die industrialisierte Gesellschaft  entwickeln wird.

Was möchten Sie zukünftigen Studierenden mit auf dem Weg geben?
Egal welchen Hintergrund Sie haben, die Teilnahme an diesem Lehrgang kann eine Möglichkeit sein das Wissen, das man zur besseren beruflichen Aufgaben- und Zielerreichung braucht, zu erlangen. Wir müssen diesen Planeten der nächsten Generation als einen besseren Platz für die Menschheit hinterlassen. Das ist eine enorme globale Wendung und erfordert notwendige Fähigkeiten sowie auch persönliche Verantwortlichkeit und Courage.

(Interview vom 5. September 2013)



Follow us
Impressum  Ι  Kontakt