10. December 2013

Vergabe STANDARD Stipendium International Construction Project Management


Foto © Christian Fischer

International und interdisziplinär

Der Master „International Construction Project Management“ soll Absolventen befähigen, große Projekte zu leiten. Mit dem Stipendium des STANDARD wird Manuel Gonzalez-Puig diese Möglichkeit eröffnet.
Bei großen internationalen Infrastruktur- und Bauprojekten sie interdisziplinäres Schnittstellenmanagement gefragt, erklärt Hans Georg Jodl, Leiter des Instituts für Interdisziplinäres Bauprojektmanagement an der TU Wien. Und weiter: Wir waren der Meinung, dass diese Aufgabe ein Ingenieur übernehmen sollte.“

Mit diesem Anspruch wurde der postgraduale Master of Engineering (MEng) „International Construction Project Management“ entwickelt.
Für dieses Masterprogramm hat DER STANDARD vergangene Woche ein Stipendium in Höhe von 18.700 Euro vergeben. Aus den vielen Bewerbungen wurden vier zum Hearing vor dem Expertenbeirat eingeladen. Und schon hier spiegelte sich die Internationalität wider. Neben den beiden Human-Resource Expertinnen Marlies Buxbaum (Beraterzentrum Dorotheergasse bzd) und Gerlinde Layr-Gizycki (LGT Bank Österreich) mussten die Teilnehmer auch den wissenschaftlichen Leiter Hans Georg Jodl, Programmleiterin Karin Schuster sowie Universitätsassistenten Arthur Schönwälder vom Institut für Interdisziplinäres Bauprozessmanagement überzeugen.

An der Schnittstelle

Am besten gelang es dem Katalanen Manuel Gonzalez-Puig. Interdisziplinarität hat schon seinen bisherigen beruflichen Werdegang gekennzeichnet. Mit dem Masterprogramm möchte er diesen weiter fortsetzen und später ein interdisziplinäres Team leiten.

Sein Bachelor- und Masterstudium Industrial Engineering absolvierte er an der Escola Tècnica Superior d’Enginyeria Industrial de Barcelona. Das Studium, erklärte er beim Hearing, setzte sich aus Wirtschaft und Bauingenieurwesen zusammen. Dabei spezialisierte er sich auf Structures and Industrial Constructions.

Für seine Masterthese ging er im Februar 2010 für fünf Monate an die Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der Technischen Universität Graz. Nach Studienabschluss kam er im Februar 2011 wieder an die Fakultät und war neben seiner Lehrtätigkeit in Forschungs- und Bauprojekte eingebunden. Seit September arbeitet Gonzalez-Puig als Bauingenieur in der neu gegründeten Abteilung Design & Engineering bei Porr. Und auch hier kann er von seinem interdisziplinären Zugang profitieren. © Gudrun Ostermann, DER STANDARD, 30.Nov./1.Dez. 2013


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