23. July 2014

Faculty Spotlight: Dr. Mario Ortner


Heute im Gespräch: Dr. Mario Ortner, iC projecte Projektentwicklung und Management GmbH. Vortragender im MSc-Programm „Renewable Energy in Central & Eastern Europe“

Sie unterrichten mittlerweile beim 10. Durchgang des MSc-Lehrgangs. Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an diesem Masterprogramm?

Das besondere an diesem Masterprogramm ist die Vernetzung unter den Studierenden und Lektoren aus vielen verschiedenen Ländern. Nur zum Teil haben die Studenten einen technischen Hintergrund oder eine technische Grundausbildung, durch deren Berufserfahrung können diese aber sehr interessante Gesichtspunkte während der Vorlesung einbringen.

Sie haben viel internationale Projekterfahrung und haben zahlreiche internationale Branchenkontakte. Wie schauen Ihrer Meinung nach die Aussichten der AbsolventInnen am (internationalen) Arbeitsmarkt aus?

Der Energiebereich gehört sicher zu den am meisten staatlich regulierten Bereichen. Die Abhängigkeit von diesen politisch und wirtschaftlich heute nicht mehr einschätzbaren Größen widerstrebt dem heutigen Denken nach Nutzung lokaler und einschätzbarer Ressourcen. Die Energie kann ruhig etwas teurer sein, die Entwicklung und die Wertschöpfung bleiben in lokaler Hand.Die erneuerbaren Energien passieren auf Basis dezentraler Entwicklungen. Die Menschen wollen lokale Energiesysteme aufbauen, entwickeln und unterstützen. Vielfach übernimmt die Gemeinde die Hoheit der Energieversorgung wie man z.B. sehr gut in osteuropäischen Städten und Gemeinden sieht, wenn fossile Energieträger durch lokale Biomassen schrittweise ersetzt werden. Die derzeitigen politischen Konflikte tragen dazu bei, dass wir noch rascher auf lokale Ressourcen umstellen. Dadurch sind natürlich die Arbeitsplatzchancen in Zukunft für den Bereich der erneuerbaren Energien als sehr gut einzustufen. Sowohl für den Techniker, als auch für Forst-und Landwirte, Ökonomen, Ökologen und Juristen.

Was können Sie zukünftigen Studierenden über den Lehrgang berichten?

Durch die berufserfahrenen Lektoren wird in sehr kurzer Zeit von nur 4 Semestern ein großes Know-how übermittelt. Es wird nicht nur Lehrbuchwissen sondern Erfahrungen der Lektoren zu aktuellen Projekten und Themen transferiert und mit den Studenten diskutiert.Die aktuellen Projekterfahrungen der Lektoren sind deshalb wichtig, denn was im Lehrbuch steht, ist meistens nicht mehr up to date.

Profitieren Sie selbst auch vom Unterricht in diesem postgradualen Programm?

Ja, das gefällt mir am meisten, denn mit ca. 1/3 der Studierenden habe ich auch nach dem Abschluss des Programms Kontakt und zwar in verschiedenen Konstellationen bis hin zum Auftraggeber.

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