25. July 2014

Career Spotlight: Mag. Benjamin Dörfler, MSc


Heute im Gespräch: Herr Mag. Benjamin Dörfler, MSc, Dörfler Immobilien GmbH, Feldkirchen

MSc Immobilienamangement & Bewertung, Class 2008-2010 

Warum haben Sie sich für diesen Lehrgang entschieden?
Als ich mich entschieden habe in das elterliche Unternehmen einzusteigen, um es später vielleicht einmal zu übernehmen, wollte ich als Vorbereitung dafür nicht nur praktische Erfahrungen in einem anderen als dem Familienunternehmen sammeln, sondern mir auch theoretisches Wissen aneignen. Der Bewertungsbereich hat mich von den Immobilienfächern immer am meisten interessiert, und die TU hat einen guten Ruf was das Niveau der Lehrveranstaltungen betrifft. Die meisten Vorlesungen sind diesem guten Ruf auch gerecht geworden.

Was würden Sie neuen Studieninteressenten für den Masterlehrgang mitgeben wollen – was sollten diese wissen?
Es sind vier anstrengende Semester, und dann folgt noch die Diplomarbeit. Da sollte auch die Familie und die Firma vorbereitet und miteingebunden sein. Alle Anstrengungen lohnen sich jedenfalls.
Sehr empfehlenswert ist es am Ball zu bleiben und alle Prüfungen beim ersten angebotenen Termin zu machen. Ist erst einmal ein Rückstau da, holt man das später nur schwer wieder auf.

Welche Erinnerungen haben Sie, wenn Sie an den Universitätslehrgang denken? Was waren Ihrer Meinung nach die Highlights
Es gab viele gute Vortragende. Vor allem die Vorlesungen zur Bautechnik und die Sonderimmobilien habe ich „aufgesogen“.
Von den Studienkollegen her war es eine heterogene, aber gut harmonierende Gruppe. Es gab anschließend an die Vorlesungen vielfach noch  Fachdiskussionen in einem nahen Weinlokal, und später, nach dem Lehrgang, einige andere gemeinsame Aktivitäten. So wurde z.B. nach Abschluss des Lehrganges eine Reise in die Südsteiermark organisiert, wo wir für ein verlängertes Wochenende einen ehemaligen Bauernhof gemietet haben.

Haben Sie bereits während des Studiums Kontakte für Ihre weitere Karriere knüpfen können bzw. nützliche Impulse erfahren?
Die Studenten kommen alle aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen. Man wird dann relativ viel von Kollegen aus seinem eigenen Spezialgebiet gefragt, und hat gleichzeitig kompetente Personen, wenn man selbst eine Frage aus einem anderen Fachgebiet hat. Das ist nicht nur während des Studiums hilfreich, sondern auch danach sehr wertvoll. Es entsteht eine Art Informationsnetzwerk.

Welche konkreten Entwicklungsmöglichkeiten (Beförderungen, Kompetenzen, etc.) ergaben sich daraus?
Bei mir war es ein Teil der Vorbereitung für den Einstieg in das Familienunternehmen, welches ich inzwischen übernommen habe. Daneben war es auch die theoretische Basis für die Eintragung als Gerichtssachverständiger.

Welche beruflichen Pläne haben Sie für die nächsten 3-5 Jahre?
Das frisch übernommene Unternehmen durch spannende Zeiten zu steuern.

Welches Buch liegt zurzeit auf Ihrem Nachttisch?
Derzeit die Kinderbücher meiner kleinen Tochter.

Ihr Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist …
Das gemeinsame Frühstück mit der Familie.


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