05. August 2014

Career Spotlight: Elisabeth Gager


Heute im Gespräch: Elisabeth Gager, MA, MSc, Junior Projektmanagerin, Erneuerbare Energien Projektentwicklungsprogramm (PEP), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH . Alumna MSc ETIA Class 2010-2012

Warum haben Sie sich für den Masterlehrgang an der TU Wien entschieden?


Nach Abschluss meines Magisters in „Marketing und Sales“ habe ich über drei Jahre Erfahrung als Beraterin in einer Public Relations Agentur in Wien gesammelt. Ich hatte zunehmend den Wunsch internationaler zu arbeiten und mich auch fachlich zu spezialisieren. Also habe ich nach einer geeigneten Weiterbildung gesucht und bin auf ETIA gestoßen. Für internationale Beziehungen, Entwicklung und Umweltfragen habe ich mich schon lange besonders interessiert und mich somit für das Masterprogramm entschieden. ETIA bietet einen spannenden und eher seltenen Mix aus internationaler Politik, Wirtschaft und umwelttechnologischen Themen und war damit eine perfekte Ergänzung zu meinem betriebswirtschaftlichen Hintergrund.

Was würden Sie neuen Studieninteressenten für den Masterlehrgang mitgeben wollen – was sollten diese wissen?

Zusätzlich zum Wissensaufbau im Bereich internationaler Beziehungen bietet ETIA eben die Spezialisierung auf Umwelttechnologien. Diese hebt die Absolventen klar ab und ist nach Abschluss ein Vorteil am Jobmarkt. Sofern man eine berufliche Richtung im Auge hat, würde ich empfehlen, das Angebot zu nutzen und sich innerhalb der wählbaren Module, durch die Masterarbeit und Seminararbeiten noch weiter zu fokussieren. Meine Masterarbeit zu ländlicher Elektrifizierung in Uganda hat mir durch die Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bei der Recherche vor Ort auch den Weg in die Organisation bereitet. Es ist außerdem ratsam, den Standort Wien zu nutzen. Er bietet gute Möglichkeiten Praktika bei Internationalen Organisationen zu absolvieren und auch hier Netzwerke aufzubauen. Übrigens sollte man nicht zu viel Respekt vor den naturwissenschaftlichen Fächern im zweiten Jahr aufkommen lassen. Durch Zusammenarbeit mit der ETIA-Gruppe und vielen Fragen an die Lehrenden, lassen sich auch die kompliziertesten Fächer meistern.

Was hat Ihnen der Lehrgang persönlich gebracht? (Networking, Kontaktpflege)

ETIA hat mit einen guten Einblick in das Spektrum von Umweltfragen im internationalen Umfeld und somit gutes Rüstzeug für meine weitere berufliche Laufbahn gegeben. Heute kann ich mich durch den technischen Hintergrund schnell und effizient in komplexere Themen meiner Arbeit wie z.B. der Netzintegration von fluktuierenden erneuerbaren Energien in Entwicklungsländern einarbeiten.
Im Laufe des Studiums habe ich auch viele spannende Kontakte geschlossen – mit Lehrenden aus Forschung und Praxis sowie Mitarbeitern internationaler Organisationen und Unternehmen – mit denen ich mich zum Teil nach wie vor gerne austausche.
Vor allem hat mir ETIA aber ermöglicht, mit einer Gruppe spannender, internationaler Kommilitonen zu studieren. Obwohl wir heute über die ganze Welt verstreut sind, bestehen viele Freundschaften und Kontakte. Das Netzwerk erstreckt sich auch jahrgangsübergreifend und auf die Kommilitonen aus anderen Studiengängen an der Diplomatischen Akademie. Egal wo ich in den letzten Jahren hinkam – Deutschland, Uganda, Ghana – es war immer jemand vor Ort, den ich aus zwei Jahren ETIA kannte.

Welche Erinnerungen haben Sie, wenn Sie an den Lehrgang denken? Was waren Ihrer Meinung nach die Highlights?

Es gab eine Reihe von sehr schönen und außergewöhnlichen Momenten. Besonders sind mir die Exkursionen nach Brüssel und nach München in Erinnerung geblieben – nicht nur wegen Besuchen bei den EU-Institutionen und innovativen Unternehmen sondern auch wegen der Zeit mit den Studienkollegen. Highlights waren auch eintägige Exkursionen wie zu den Stadtwerken Wien sowie ein Studentengespräch mit den damaligen Staatspräsidenten von Österreich, Italien und Finnland. Nicht verpassen sollte man außerdem die zahlreichen Parties in der Bar der Diplomatischen Akademie!

Welche beruflichen Pläne haben Sie für die nächsten 3-5 Jahre?


Meine beruflichen Pläne führen mich auch weiterhin ins Ausland. Internationale Entwicklung und Erneuerbare sind definitiv die Themen, mit denen ich mich beschäftigen möchte. Mittelfristig möchte ich Erfahrung in Afrika oder Asien sammeln und einige Jahre „im Feld“ verbringen.

Was sind Ihre Hobbys?

Meine größte Leidenschaft ist Reisen. Je ungewöhnlicher das Ziel, desto besser: Usbekistan, Albanien und Ruanda waren da einige der Highlights. Wenn möglich verbinde ich Reisen auch mit Tauchen. In der Natur zu sein ist mir generell wichtig – Ski, Wandern und Rad fahren ist daher perfekt für mich.


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