24. November 2014

7. IFM Kongress, 20. und 21. November 2014


Unter dem Motto „Wissenschaft trifft Praxis“ fand am 20. und 21. November 2014 an der Technischen Universität Wien der bereits 7. Internationale Facility Management Kongress statt, an dem rund 150 Top‐Manager aus der Wirtschaft, FM Interessierte sowie hochqualifizierte Forscher aus 15 Ländern  zum Gedankenaustausch und zur Vorstellung  innovativer, neuer Facility Management‐Ansätze  teilnahmen.

Details zu diesem Kongress können Sie im Pressetext nachlesen:
Bei einem FM Kongress erwartet man viel Haustechnik, neueste Trends in Reinigung und Wartung, aber der IFM Kongress überraschte einmal mehr.

An der TU Wien ging es beim 7. IFM Kongress um Vorstandshaftung, Risikomanagement und CSR. Prof. Dr. Jörg BECKER, Prorektor an der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster sowie DI Horst STAGL von der KRAGES betonten, dass seit dem URÄG bzw. BILMOG die Anforderungen an die Geschäftsführung in Hinblick auf Risikomanagement und Compliance stark gestiegen sind. Mittlerweile gibt es sogar die ersten Verurteilungen von Vorständen, wenn sie ihre Organisation nicht in diese Richtung optimieren.

Was hat das aber mit FM zu tun? In diesen Bereich fallen Themen wie Betreiberverantwortung und Arbeitnehmerschutz, also wesentliche Rechtsbereiche, die einzuhalten sind. Beide Unternehmen konnten diese Herausforderungen durch eine Optimierung der internen Abläufe und IT nicht nur kostenneutral umsetzen, sondern zum Teil sogar Einsparungen erzielen. Dipl.‐Ing. Werner LEITNER von der KABEG zeigte, wie man als FMer den Vorstand bei seinen CSR Aktivitäten proaktiv unterstützen kann. Die KABEG konnte Ziele, wie eine erhebliche CO2 Reduktion aber auch Steigerung der Patienten‐ und Mitarbeiterzufriedenheit, durch gezielte Maßnahmen im FM erreichen. Womit wir schon beim Thema Mitarbeiter sind. Meist wird unter FM nur Kostenoptimierung und Energieeinsparung verstanden. Pat TURNBULL und Diane COLES LEVINE (IFMA Foundation, USA) zeigten, dass New Ways of Working und Mitarbeiterengagement nur erreichbar sind, wenn die Arbeitsumgebung perfekt die Anforderungen der täglichen Arbeit unterstützt. Und das bedeutet selbst in den USA keine Großraumbüros, sondern flexible Strukturen. Aber auch führende WissenschaftlerInnen zeigten das FM u.a. ein probates Mittel zur Kundenbindung und zur Steigerung der Zufriedenheit ist. FM ist also wesentlich mehr als Technik und Reinigung, sie trägt zum Unternehmenserfolg bei wie wir am 7. IFM Kongress lernen konnten.

Prof. Alexander Redlein, Veranstalter des IFM-Kongresses ist auch Lehrgangsleiter des Professional MBA Facility Management der Technischen Universität Wien. Der postgraduale Universitätslehrgang startet im März 2015 das nächste Mal.

Interessierte können sich bei der nächsten Informationsveranstaltung am 02. Dezember um 17.30 Uhr persönlich über diese Weiterbildungsmöglichkeit informieren. Details unter: fm.tuwien.ac.at.


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