11. September 2014

Career Spotlight: Özge Dolunay, MSc MSc


Heute im Gespräch: Özge Dolunay, MSc MSc (General Manager, ATHISA Environmental Health Service), Absolventin MSc „Renewable Energy in Central & Eastern Europe“ Class 2011-2013

Vor dem MSc-Lehrgang „Renewable Energy in CEE“ haben Sie bereits ein anderes Programm ,„Sustainable Ressource Management“ in München studiert. Was zeichnet aus Ihrer Sicht den Masterlehrgang REN an der TU Wien (im Vergleich mit anderen Lehrgängen) aus?
Mein erstes Studium Sustainable Resource Management an der Universität München fokussierte auf das unterschiedliche Ressourcenmanagement in Bereichen wie zB Abfallmanagement, Wasseraufbereitung, Wildtiermanagement, nachhaltiger Landwirtschaft, erneuerbare Energie, geografische Informationssysteme, Waldbaumanagement, Umweltrecht u.v.m.

Wie beurteilen Sie den Lehrgang in Hinblick auf inhaltliche Gestaltung und den interdisziplinären Ansatz?
Für mich waren besonders die Ländermodule in den verschiedenen Ländern (Kroatien, Slowenien, Tschechien und Ungarn) sehr interessant. Ich verglich immer sofort alle Erlernte mit dem, was ich bereits über mein Heimatland, die Türkei, wusste. Bereits während des Lehrgangs war ich davon überzeugt, dass ein spezielles Ländermodul „Türkei“ wegen der Vielfältigkeit der Projekte in den Bereichen Solar/PV, Wind, Geothermie, Biomasse sowie Wasserkraft sehr interessant wäre. Letztendlich bekam ich die Möglichkeit – nach Abschluss des Lehrgangs – bei der Organisation des neuen Ländermoduls „Türkei“ mitarbeiten zu dürfen. Ich stellte den Kontakt zu den türkischen Partneruniversitäten (Bahcesehir Universität in Istanbul und Ege Universität in Izmir) und den Professoren her.

Inwiefern empfanden Sie die Online-Lernplattform CECnet bzw. den Einsatz des iPads als nützlich/hilfreich?
Die Online-Plattform CECnet ist äußerst hilfreich, da man jederzeit und überall auf die Lehrunterlagen Zugriff hat, ohne Unmengen an Papier mit sich herumtragen zu müssen.

Was würden Sie neuen Studieninteressenten für den Masterlehrgang mitgeben wollen – was sollten diese wissen?
Dieser Lehrgang bietet sehr gute Möglichkeiten, über (erneuerbare) Energiewirtschaft, Projektfinanzierung und –umsetzung, die wissenschaftlich-technischen Hintergründe und Grundsätze aller erneuerbaren Energiequellen zu lernen. Auch das Netzwerken mit KollegInnen und Vortragenden innerhalb des Lehrgangs, aber auch mit Personen außerhalb des Lehrgang war sehr gut. Nichtsdestotrotz sollte die Dichte des Lehrplan und der damit verbundene zeitliche Aufwand nicht unterschätzt werden.

Welche beruflichen Pläne haben Sie für die nächsten 3-5 Jahre?
Als ich mit dem Lehrgang in Wien begann, wollte ich ein zusätzliches Geschäftsfeld in meiner Beratungsfirma aufbauen. Nun betreue ich in der Türkei Projekte sowohl im Bereich Abfallmanagement, als auch Erneuerbarer Energie. Derzeit arbeite ich an einem Projekt über solarbetriebene Bewässerungssysteme in der Türkei. Für die nächsten 3-5 Jahre plane ich, weiter in dieses Geschäftsfeld hineinzuwachsen, aber auch die Bereiche Wind und Wasserkraft abzudecken.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Diese Frage zu beantworten, fällt mir sehr schwer, da ich eigentlich mehrere Lebensmottos habe. Das Wichtigste ist aber sicherlich: „Alles ist möglich.“

(Interview: 10.09.2014)


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