08. July 2014

„Auf in die Türkei”


Besuch an der Bahcesehir Universität

Bericht vom Ländermodul “Türkei” / 19.-22. Juni 2014
MSc “Renewable Energy in Central & Eastern Europe”

Vom 19.-22. Juni 2014 verbrachten Studierende der Class 2013-2015 vier sehr interessante Tage in und zwischen Istanbul und Izmir, um vertiefende Kenntnisse über die (erneuerbare) Energiesituation in der Türkei zu erhalten.

Hier ihr Bericht:
Am ersten Tag wurden wir an der Bahcesehir Universität (Istanbul) von Professor Emin Tacer begrüßt. Es folgten Einführungs- aber auch vertiefende Vorlesungen, zB über das türkische Tarifsystem oder eine vergleichende Analyse der Förderungsmöglichkeiten in der EU und in der Türkei. Während der Pausen genossen wir den wundervollen Blick über den Bosporus. Am Nachmittag standen Praxisberichte von Dr. Arif Gunyar (Enercon) und Mark Suer (IEL IV GmbH) auf dem Programm.

Die zweitägige Exkursion  führte uns zuerst nach Kocaeli, der größten Abfallbehandlungsanlage in der Türkei. Die angeschlossene Biogasanlage verarbeitet 3.000 t organischen Abfall pro Jahr. Dann ging es weiter nach Bares, zum größten Windpark der Türkei mit einer Kapazität voon 142 MW. Am zweiten Exkursionstag konnten wir in der Nähe von Izmir bei Enercon einen Einblick in die Herstellung von Windturbinenflügeln erlangen. Die Flügel sind großteils Handarbeit und werden aus Balsaholz hergestellt. In einem Weingut lernten wir, wie die Kühlung von Weintanks mittels Photovoltaik funktioniert. Das letzte Exkursionsziel führte uns zu einer Geothermieanlage in Izmir. Ein großer Teil von Izmir bezieht sein Heißwasser und seine Heizenergie aus dieser Geothermiequelle, die genau unter der Stadt liegt.

Den vierten und letzten Tag verbrachten wir an der Ege Universität in Izmir. Professor Hayati Olgun vermittelte uns weitere Key Facts zur erneuerbaren Energie in der Türkei und präsentierte u.a. auch Ergebnisse aus einigen seiner eigenen Projekte, vorwiegend im Bereich Vergasung von Biomasse.

Die Studierenden waren von diesem Ländermodul sehr begeistert und würden am liebsten nächstes Jahr wieder kommen.


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