05. March 2015

Rückblick Energiegespräche: "Revolution des Ausgleichs- und Regelenergiemarktes?"


Technisches Museum (Wien) - 03. März 2015

Zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit im Stromnetz bedarf es eines ständigen Ausgleichs von Erzeugung und Verbrauch. Aufgrund volatiler Erzeuger, vor allem Photovoltaik und Wind, und unvorhergesehenen Verbrauchsänderungen kommt es entweder zu einer Überlieferung oder Unterlieferung des Netzes. Diese Abweichungen müssen durch die Netzbetreiber mit Hilfe des Einsatzes von Regelenergie ausgeglichen werden.

Da der Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie als auch die Kosten hierfür in den letzten Jahren deutlich angestiegen sind, ist es notwendig Strategien zu entwickeln, um diese Kosten zu senken und dennoch die Versorgungssicherheit sicherzustellen. Dabei spielen die Implementierung und der Betrieb eines europäischen Regelenergiemarktes sowie auch die Integration volatiler Erzeuger als Anbieter für Systemdienstleistungen eine wichtige Rolle. Wie das Framework für einen europäischen Ausgleichs- und Regelenergiemarkt aussehen könnte und wer welche Kosten zu tragen hat wird in den kommenden Energiegesprächen diskutiert..

Mit Beiträgen von:
Horst Brandlmaier, OEMAG
„Ökostromerzeugung und Regelenergiebedarf“
Jürgen Neubarth, e3 consult GmbH
„Kritische Analyse des Regel-/Ausgleichsenergiemarktes“
Christian Todem, Austrian Power Grid AG
„Internationale Kooperationen zur Verschränkung der Regelenergiemärkte“
Günter Bramböck, EVN AG
„Der Regel-/Ausgleichsenergiemarkt aus Sicht eines österreichischen EVU's“

Die Präsentationen zu den einzelnen Vorträgen können Sie hier runterladen >>

Horst Brandlmaier ist auch Vortragender im MSc-Lehrgang Renewable Energy in Central & Eastern Europe. Seine Vorlesung behandelt “Direct marketing of green electricity”.

Nächster Lehrgangsstart: 15. Oktober 2015
Bewerbungsschluss: 26. Juni 2015
Nähere Informationen zu diesem hochkarätigem MSc-Programm finden Sie unter newenergy.tuwien.ac.at.

 

 


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