16. September 2015

Faculty Spotlight Prof. Helmut KROISS


Heute im Gespräch mit Em.O.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dr.h.c. Helmut Kroiss, Faculty Member ETIA

Was denken Sie ist besonders am MSc ETIA Master Programm?
Das ETIA Master Programm ist weltweit einzigartig. Es ist angelegt als eine Kombination von diplomatischen und umwelttechnischen postgradualen Kursen, offen für eine Vielzahl von Akademikern verschiedener Grundausbildung. Die Vorlesungen werden von hochqualifizierten Professoren und Fachleuten verschiedener Disziplinen gehalten sind international in Englischer Sprache und werden von Teilnehmern aus der ganzen Welt besucht.  All dies sind Beiträge mit hohem Wert für die Studenten und das Lehrpersonal.. Für die Studenten bietet es eine ausgezeichnete Gelegenheit, Mitglied eines globalen Netzwerkes von Experten zu werden um Umweltprobleme zu lösen, für die man immer politische, juristische, wissenschaftliche und technische Fachleute braucht. Das Masterprogramm fördert die Zusammenarbeit von Studenten mit ihren Lehrern. Der Kontakt mit internationalen Experten spielt auch eine wichtige Rolle.

Was sind die Kernaspekte Ihrer Vorlesung?
Der Kernaspekt meiner Vorlesung über städtische Abwasserinfrastruktur ist ein Grundverständnis über die Probleme, die durch die Verwendung von Wasser für verschiedene Zwecke auftreten. Dabei geht es um die Sicherung der Gesundheit der Bewohner durch entsprechende Abwassersysteme, die auch den Schutz vor Überflutung bei Niederschlagsereignissen sowie den Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch entsprechende Techniken ermöglichen. Diese Vorlesung eröffnet auch die Möglichkeit ein grundlegendes wissenschaftliches Verständnis für lebendige Systeme und ihre spezifischen Eigenschaften zu lehren. Einerseits spiegelt die Abwasserzusammensetzung das menschliche Verhalten wider, andererseits werden für die Abwasserreinigung biologische Prozesse verwendet, die die Wiederverwendung der gereinigten Abwässer für verschiedene Zwecke sowie die Wiederverwendung von Abwasserinhaltsstoffen ermöglichen.

Wie ist der Kontakt mit den Teilnehmern? Und inwiefern sind diese anders als im Regelstudium?
Nachdem die Zahl der Studenten zwischen 20 und 30 liegt unterrichten wir ein Team und keine Anzahl von Studenten. Es ist besonders interessant und herausfordernd Studenten zu unterrichten, die aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen kommen mit einer Vielzahl verschiedener Muttersprachen und Kulturen. Die größte Herausforderung besteht darin, dass das Ziel unserer Ausbildung nicht die Fähigkeit zur Lösung von Umweltproblemen jedes einzelnen Studenten ist, sondern die Fähigkeit bei der Problemlösung der meist sehr komplexen Probleme zwischen Politik, Wissenschaft und Technik als Katalysator mitzuwirken.

Wie denken Sie sind die Arbeitsmarktaussichten von ETIA Absolventen am (internationalen) Arbeitsmarkt?
Umweltprobleme sind häufig international, weil Luft und Wasser weltweite Transportsysteme für Stoffströme sind. Luftverschmutzung und verschmutztes Wasser überschreiten nationale Grenzen. Die dadurch entstehenden Probleme erfordern  internationale Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis. Ohne internationale Zusammenarbeit auf politischer Basis und klaren wissenschaftlichen Analysen der Probleme können Lösungen nicht entwickelt und umgesetzt werden. ETIA Master haben große Möglichkeiten einen Job in internationalen Organisationen zu finden, die mit Umweltproblemen befasst sind: UN Organisationen, Europäische Institutionen, große NGOs oder internationale Firmen, die Technologie und Lösungen weltweit verkaufen. Außerdem wächst die Zahl internationaler Flussgebietsmanagement-Organisationen wie Donau-, Mekong und Nilkommission. All diese Organisationen müssen politische Problem mit Hilfe der Diplomatie lösen genauso wie finanzielle und technische Probleme auf Basis solider wissenschaftlicher Methoden notwendig sind um an die Situation angepasste Lösungen zu finden.

Weitere Informationen unter www.etia.at

 

 


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