08. April 2016

Erfindergeist und interkulturelle Fähigkeit


Gibt es einen Zusammenhang zwischen interkulturellen Fähigkeiten und der Fähigkeit, unternehmerische Möglichkeiten zu nutzen?

In einem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigen sich Prof. Nikolaus Franke, Leiter des WU Instituts für Entrepreneurship & Innovation und Dr. Peter Vandor vom Social Entrepreneurship Center der WU mit den kognitiven Folgen des Wechsels aus einem kulturellen Kontext in einen anderen und beleuchten die Vermutung, dass interkulturelle Erfahrung eine Wirkung auf kognitive Fähigkeiten hat. Der individuelle Wissens- und Erfahrungspool wird auch dadurch angereichert, wenn man unterschiedliche Kontexte erlebt.  Und auf diesen Wissens- und Erfahrungspool wird zurückgegriffen, wenn es darum geht, unternehmerische Gelegenheit zu finden oder dazu bereit zu sein, unternehmerische Risiken einzugehen.

Um ihre Hypothese zu prüfen, entwickelten die WU-Forscher ein eigenes Testverfahren und maßen die unternehmerischen Fähigkeiten von WU-Studierenden vor und nach einem Auslandssemester und verglichen diese Veränderung mit einer Stichprobe an Studierenden, die im gleichen Zeitraum kein Auslandssemester absolvierten. Der Unterschied ist eindeutig: die erste Gruppe steigerte ihre unternehmerischen Fähigkeiten um 17 Prozent.

Welche Schlussfolgerungen aus diesem Forschungsprojekt gezogen werden können sowie nähere Details dazu können Sie hier nachlesen.

Prof. Nikolaus Franke ist  Leiter des WU Instituts für Entrepreneurship & Innovation und Lehrgangsleiter an der WU für den Professional MBA Entrepreneurship & Innovation, der gemeinsam von TU Wien und WU Wien angeboten wird.


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