22. December 2016

MSc ETIA Studierende diskutierten über Nachhaltigkeit bei Jugendforum in Doha, Katar


Vom 4. Bis 9. Dezember 2016 nahmen die Studierenden Sarah König, Valerie Hengl und Ansgar Fellendorf vom 10. ETIA Jahrgang am 4. Arab-European Young Leaders Forum (AEYLF) in Doha, welches vom österreichischen Außenministerium mitorganisiert wurde, teil. An der Veranstaltung kamen über siebzig junge Menschen aus der ganzen arabischen Welt und Europa zusammen und es wurde die Gelegenheit geboten einander kennen zu lernen, Vorurteile aus dem Weg zu schaffen und Freundschaften zu schließen.

Die Studierenden brachten sich in der Arbeitsgruppe über nachhaltigen Entwicklung und Umweltschutz ein. Ein wichtiger Diskussionspunkt war, dass Entwicklung viele Aspekte hat und man keinen davon getrennt behandeln kann, zum Beispiel kann Armut nicht bekämpft werden, wenn man nicht in Bildung investiert. Die TeilnehmerInnen des Workshops verständigten sich zudem darauf, dass Regionen, auch innerhalb des arabischen Raumes, verschiedene Umweltprobleme haben, aber dass Klimawandel überall eine Herausforderung darstellt. Weitere Themen waren das Bevölkerungswachstum im Nahen Osten, Umweltverschmutzung und verantwortliche Nutzung von Wasserressourcen. Am Schluss wurden Empfehlungen ausgegeben, die u.a. eine Nachhaltigkeitsbildung auf verschiedenen Ebenen oder auch die Inklusion der Jugend in nachhaltiger Stadtplanung beinhalteten.

Außerdem erhielten die Teilnehmenden einen interessanten Vortrag der katarischen Behörden über die Nachhaltigkeitsstrategie der Fußball WM 2022. Viele der Stadien werden nach der Veranstaltung zurückgebaut werden und in Entwicklungsländer verschifft werden. Außerdem plant Katar einige Flächen der Fußballinfrastruktur danach in Gewächshäuser umzubauen.

Des weiteren, waren interkulturelle Aspekte des AEYLF sehr wichtig. Die Studierenden lernten nicht nur die katarische Wüste kennen, sondern auch über den Islam durch Diskussionen mit jungen Musliminnen und Muslimen und generell das Leben und die Kultur in Ländern wie dem Jemen, Sudan und Libanon.


Follow us
Impressum  Ι  Kontakt