19. December 2016

Ungarn – das Land der Geothermie


Studierende der Class 2016-2018

Exkursion - MSc “Renewable Energy Systems”

Nach einer kurzen 50-minütigen Bahnfahrt vom Wiener Hauptbahnhof (der übrigens auch Geothermie nützt) erreichten die Studierenden der Class 2016-2018 Mosonmagyaróvár in Ungarn. Eine halbtägige Exkursion sollte ihnen die Anwendung der Geothermie näherbringen. Aufgrund der einzigartigen geologischen Lage im Karpatenbecken ist ganz Ungarn reich beschenkt mit dieser natürlichen Energiequelle. Verwerfungslinien kreuz und quer durch das Land und artesische geothermische Brunnen findet man in jeder Region des Landes. Meistens, so wie in Mosonmagyaróvár, Györ, Bük, Heviz, Miskolc und sogar in der Hauptstadt Budapest, werden die geothermischen Wasservorkommen für Thermalbäder und zu Heizzwecken verwendet.

Die Exkursion führte die Studierenden zuerst zum Abfluss der geothermischen Quelle in Mosonmagyaróvár, dann zu einem ca. 62.000 m2 großen Gewächshaus für Tomaten in Lébény, das vollständig durch Geothermie beheizt wird. Auf dem Rückweg zur Bahnstation wurde noch ein kleines Thermalbad in Lipót besucht. Das Warmwasser wird genützt, um die Gebäude und die Schwimmbecken zu beheizen, aber auch um Fahrwege und die Fußballfelder während des Winters eis- und schneefrei zu halten. Das Potenzial an Geothermie ist in Ungarn noch immer nicht ausgeschöpft und wartet nur auf geeignete Entrepreneurs.




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