22. June 2018

Today in conversation with Riccardo Zennaro, Environmental Technology & International Affairs, Alumnus Class 2012-2014


Riccardo Zennaro, BSc, MSc ist aktuell Associate Expert for Wastewater Management im Umweltprogramm der Vereinten Nationen in Nairobi, Kenya. Er ist ein Alumnus unseres MSc-Programms "Environmental Technology & International Affairs", Class 2012-2014.

 

1. Warum haben Sie sich für den ETIA-Master-Studiengang an der TU Wien entschieden?
Nach dem Abschluss meines Bachelors in Internationale Beziehungen und Diplomatie war ich auf der Suche nach einem Master-Programm, das internationale Beziehungen mit nachhaltiger Entwicklung, Umweltwissenschaft und Technologie verbinden sollte. Mein Ziel war es, den eingeschlagenen Weg des Bachelor-Studiums fortzusetzen und gleichzeitig meine Leidenschaft für Umweltthemen, besonders Wasser zu vertiefen und gezielt technisches Wissen zu erwerben, das ich später in meiner Karriere und in meinem Leben nutzen könnte. ETIA hat mich wegen seines einzigartigen, interdisziplinären Charakters zwischen internationalen Beziehungen und technischer Expertise in Umweltfragen angezogen. Außerdem hat mich die Möglichkeit, in einem internationalen Umfeld und in einer wunderschönen Stadt wie Wien zu studieren und zu leben, überzeugt, mich für das Programm zu bewerben. Persönlich hat mir ETIA genau die Kenntnisse und Möglichkeiten gegeben, nach denen ich in einem Master-Programm gesucht habe, sowie Möglichkeiten zum Aufbau von Netzwerken und eine solide Basis, um sich für Stellenangebote im Bereich Umwelt und internationale Angelegenheiten zu bewerben. Vor allem hat mir ETIA die Möglichkeit gegeben, in einem inspirierenden, internationalen Umfeld zu studieren und dauerhafte Freundschaften mit Studenten aus der ganzen Welt zu schließen.

2. Welchen Rat würden Sie neuen Studieninteressierten für den ETIA-Masterstudiengang geben? Was sollten sie wissen?
ETIA gibt StudentInnen die Möglichkeit, sich auf internationale Beziehungen und Umwelttechnologie zu spezialisieren, und dies ist eine ausgezeichnete Kombination für den Arbeitsmarkt. Wenn man sich für ein bestimmtes Thema begeistert, ermutige ich zukünftige Studenten, sich darauf zu konzentrieren, zum Beispiel durch spezifische Kurse, Seminare, Veranstaltungen und beim Schreiben der Abschlussarbeit. Zum Beispiel habe ich mich immer leidenschaftlich mit wasserbezogenen Themen beschäftigt und Gelegenheiten gefunden, mich während des gesamten Programmes auf dieses Thema zu konzentrieren. Ich hatte bereits im ersten Jahr die Möglichkeit, eng mit meinem Master-Betreuer zu diesem Thema zusammenzuarbeiten. Insgesamt half mir dieser Ansatz, meine Masterarbeit zum Thema Wasserzuweisungsplanung im Tana River Basin, Kenia, zu entwickeln, die mir die Möglichkeit gab, mit Institutionen wie dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UN Environment Programme) und anderen internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten.


3. Wie haben Sie persönlich von dem Programm profitiert? (Vernetzung)
ETIA diente als hervorragende Plattform für den Aufbau von Beziehungen mit StudienkollegInnen, Mitgliedern der Fakultät und darüber hinaus. Im ersten Jahr studieren die ETIA StudentInnen zusammen mit anderen DA Studenten aus anderen Lehrgängen an der Diplomatischen Akademie (DA). Das ermöglicht nicht nur einen guten Gedankenaustausch und eine enge Interaktion, sondern auch ein gutes Kennenlernen. Im zweiten Jahr an der Technischen Universität Wien bleibt der Kurs in einem kleineren Umfeld zusammen, was eine noch engere Interaktion mit Studierenden und Fakultätsmitgliedern ermöglicht. Persönlich hat mir ETIA genau die Kenntnisse und Möglichkeiten gegeben, nach denen ich in einem Master-Programm gesucht habe, sowie Möglichkeiten zum Aufbau von Netzwerken und eine solide Basis, um sich für Stellenangebote im Bereich Umwelt und internationale Angelegenheiten zu bewerben. Vor allem hat mir ETIA die Möglichkeit gegeben, in einem inspirierenden, internationalen Umfeld zu studieren und dauerhafte Freundschaften mit Studenten aus der ganzen Welt zu schließen.

4. Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an das Programm denken? Was waren die Highlights?
Wenn ich an das Programm denke, fallen mir viele Highlights ein. Ich erinnere mich zum Beispiel an die Exkursionen nach Brüssel, zu den Institutionen der Europäischen Union, und nach München, wo wir einige Unternehmen besuchten, die auf dem Gebiet der Umwelttechnologie tätig sind. Ich mochte auch die Exkursionen, die wir in und um Wien gemacht haben, zum Beispiel zu der Kläranlage, den Verbrennungs- und Recyclinganlagen, dem Windpark und der Biomasseanlage. Die Exkursionen waren eine großartige Gelegenheit, nicht nur zu lernen, sondern auch wertvolle Zeit mit StudienkollegInnen zu verbringen. Ein weiteres Highlight für mich war die Möglichkeit, Feldforschung für meine Masterarbeit durchzuführen. Dank eines Reisestipendiums des CEC der TU Wien hatte ich 2014 die Möglichkeit, nach Kenia zu reisen, wichtige Dokumente und Informationen zu sammeln, Institutionen, Organisationen zu besuchen und Interviews mit Stakeholdern zu führen. Es war eine fantastische Erfahrung.

5. Was sind Ihre Karrierepläne für die nächsten 3-5 Jahre?
Mein Karriereweg wird im Ausland weitergehen. Umwelt- und Wasserprobleme bleiben meine Hauptleidenschaft. Ich möchte auch gerne praktische Erfahrung sammeln, besonders in Afrika.

Detaillierte Informationen zum MSc Environmental Technology & International Affairs finden Sie unter http://www.etia.at/home/

Nächster Lehrgangsstart: 26. September 2018

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